Smart Home im Altbau: Was geht ohne Elektriker?
Wer in einem Bestandshaus wohnt, denkt oft, Smart Home sei ein Großprojekt mit Baustaub. Falsch: Mit Funk-Lösungen lässt sich vieles ohne Eingriff in die Wand realisieren.
Warum Funk-Lösungen für den Altbau passen
Im Neubau wird heute oft KNX-Bussystem in die Wand gelegt. Schön, aber teuer und nichts für ein bestehendes Haus. Funk-Smart-Home arbeitet drahtlos – mit Standards wie Z-Wave, Zigbee, EnOcean oder Bluetooth. Die Geräte sind schon ab 30 € pro Stück erhältlich, lassen sich in einer Mietwohnung anbringen und beim Auszug wieder mitnehmen.
Drei sinnvolle Einstiegspunkte
1. Smart Heizen
Das spart sofort Geld. Funk-Heizkörperthermostate ersetzen die manuellen Ventile. Sie programmieren Zeiten ein – Heizung an, wenn Sie nach Hause kommen, runter, wenn niemand da ist. Einsparung typisch 10 bis 20 Prozent Heizkosten.
2. Smart Licht
Funk-Schalter und smarte Lampen. Mit einer App oder per Sprache schalten Sie das Wohnzimmer ein, beim Schlafengehen alle Lichter mit einem Tipp aus, und am Morgen geht das Bad-Licht automatisch sanft an.
3. Smart Sicherheit
Fenster- und Türkontakte melden, wenn die Wohnung verlassen wird und ein Fenster noch offen ist. Bewegungsmelder am Haus aktivieren das Licht im Garten. Eine Kamera am Eingang zeigt Ihnen auf dem Smartphone, wer geklingelt hat.
Was es kostet
Ein sinnvoller Einstieg mit Zentrale, sechs Aktoren und Einweisung liegt bei 549 € (mein Paket "Smart Home Start"). Sie können danach jederzeit erweitern – jeder zusätzliche Aktor wird für 19 € eingerichtet.
Wo der typische Fehler liegt
Viele kaufen drei verschiedene Systeme von Amazon, Lidl und Aldi, und am Ende sprechen die Geräte nicht miteinander. Mein Rat: Erst entscheiden, welche zentrale Plattform passt, dann Geräte kaufen, die mit dieser Plattform sicher zusammenarbeiten.
Genau da helfe ich. Erstberatung 49 €, im Auftragsfall wird der Betrag verrechnet.
Telefon: 05724 / 98449.